Parodontologie (Parodontosebehandlung) 2017-11-06T12:55:53+00:00

Project Description

Parodontologie (Parodontosebehandlung)

Laut Untersuchungen leiden mehr als 50 Prozent der Erwachsenen unter einer mittelschweren Parodontitis („Parodontose“), wobei über 20 Prozent sogar von der schweren Form betroffen sind. Wird eine Zahnfleischentzündung zeitig genug erkannt, kann mit ziemlich einfachen Behandlungsmethoden innerhalb kurzer Zeit eine Heilung erzielt werden. Bei einer Parodontitis ist bereits der Zahnhalteapparat entzündet und auch hier ist die frühzeitige Parodontosebehandlung bei Sensitive Dentists unverzichtbar, da das knöcherne Stützgewebe mit zunehmender Schwere irreversibel zerstört wird.

Wie entsteht „Parodontose“?

Die Parodontitis entsteht meist nach dem 30. Lebensjahr, wobei sie unbehandelt oftmals zum Zahnverlust führt. Bleibt die ParodontoseParodontosebehandlung völlig aus, wird zudem das Risiko für verschiedene Herzerkrankungen und Diabetes erhöht. Der Speichel wird grundsätzlich mit Bakterien besiedelt, was bis zu einer gewissen Anzahl auch völlig normal ist. Ist das Zahnfleisch gesund, bildet es eine dichte Manschette, sodass die Bakterien nicht in die Blutbahn gelangen. Wenn sich auf den Zähnen feste Beläge bilden, setzen sich die Mundbakterien zum Teil darin fest. Das Gleiche gilt für eine unzureichende Zahnreinigung. Auch hier nimmt die Menge der Bakterien zu. Das Immunsystem wird nun aktiviert, denn es beginnt, sich gegen den schleichenden Prozess zu wehren. Das Zahnfleisch schwillt an, blutet bei Berührung etwas und es wird rot. Dabei handelt es sich um eine Zahnfleischentzündung. Nimmt die Menge der Bakterien zu und es treten vermehrt gefährliche Keime auf oder der Körper ist in der natürlichen Abwehr geschwächt, kann sich aus der Zahnfleischentzündung später eine Parodontitis entwickeln.

Parodontosebehandlung

Die Parodontosebehandlung richtet sich in erster Linie nach der Art und Schwere. In manchen Fällen genügt eine professionelle Zahnreinigung, während bei anderen Patienten ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Das Hauptziel einer jeden Behandlung ist es, die Menge der Bakterien zu reduzieren, um den Entzündungsreiz zu beseitigen und letzten Endes natürlich einen Zahnverlust zu vermeiden. Vor der Behandlung der Parodontose ist eine präzise Diagnostik nötig, um das Ausmaß zu ermitteln. Hierfür stehen die klinische und röntgenologische Untersuchung zur Verfügung. Ein mikrobieller Test hilft bei einer genauen Keimbestimmung. Zunächst einmal werden mit Scalern, Küretten und ultraschallbetriebenen Geräten Plaque, Zahnstein und harte Ablagerungen entfernt, wobei die Wurzeloberflächen gereinigt und geglättet werden. Zudem sind als Ergänzung weitere Verfahren wie die Laserbehandlung, das Pulverstrahlverfahren oder antimikrobielle Verfahren möglich. Wenn die Zahnfleischtaschen sehr tief sind, ist ein kleiner chirurgischer Eingriff erforderlich, bei dem die Zahnfleischränder vom Zahn und Knochen gelöst werden, um die Zahnfleischtaschen besser einsehen und gründlicher von den Belägen befreien zu können. Dabei wird das erkrankte Gewebe entfernt. Der Ablauf der Parodontosebehandlung ist in einem hohen Maße vom Ausgangszustand des Patienten abhängig.

Fazit

Durch eine Parodontose werden Zahnfleisch und Gewebe angegriffen. Daher ist eine effektive Therapie sehr wichtig, bei der die Bakterien, welche die Verursacher der Krankheit sind, zu beseitigen und die Entzündung zu stoppen. Nach einer erfolgreichen Parodontosebehandlung ist es wichtig, durch eine gründliche Zahnpflege zu verhindern, dass sich neuer Zahnbelag bildet. Hierfür erhalten Sie von Sensitive Dentists nützliche Tipps und Empfehlungen

Sanfte Behandlungsmethoden bei Sensitive Dentists

Etwa ein Zehntel der Bevölkerung in Deutschland hat Angst davor, zum Zahnarzt zu gehen. Aus diesem Grund hat sich Sensitive Dentists auf eine Behandlungsmethode spezialisiert, mit denen Angstpatienten stressfrei behandelt werden können. Die Therapie ist sowohl einfühlsam, wie schmerzarm und bietet eine Behandlung in nur wenigen Sitzungen.

In einem ersten unverbindlichen Telefongespräch haben Betroffene bereits die Möglichkeit mit Dr. E. Unterhuber ausführlich über deren Geschichte zu sprechen. Sei es über die Ursachen der Zahnarztangst, die Bedenken bei einer möglichen Zahnbehandlung und der aktuelle Behandlungsbedarf, Dr. Unterhuber nimmt sich für Sie Zeit und lässt Sie von Ihrer Geschichte berichten. In diesem Gespräch können Sie bereits Informationen zum Ablauf einer möglichen Behandlung erhalten.

1. Persönliches Erstgespräch

An diesem Termin kommen wir gerne zu Ihnen an einen unserer angebotenen Standorte vor Ort. Wir möchten Sie kennenlernen und näheres über Ihre Angst und Ihre Zähne erfahren. Ganz wichtig: an diesem Termin findet keine Behandlung statt! Wir möchten uns mit Ihnen unterhalten und Ihre Zahnbehandlungsangst gemeinsam ergründen. Sofern Sie Vertrauen gefunden haben und einverstanden sind, werden wir uns zur weiteren Planung mit einem kleinen Spiegel Ihre Zähne ansehen.

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2. Behandlung

Nach einer individuell für Sie erstellten Planung können Sie sich für eine Behandlungsmöglichkeit entscheiden es kann bereits an einem 2. Termin die Behandlung durchgeführt werden.
Für Angstpatienten oder allgemein bei einem großen Behandlungsbedarf, gibt es eine Reihe an Behandlungsmethoden, die den Zahnarztbesuch angenehmer gestalten. Eine davon ist die Behandlung in einer sanften Vollnarkose. Diese Form der Anästhesie sorgt für eine angst- und stressfreie Behandlung, bei der die Betroffenen nicht mitbekommen. Dank schonender Narkoseverfahren bleiben den Patienten unangenehme Nebenwirkungen und vor allem Schmerzen erspart. In der Narkose kann der Zahnarzt bzw. Oralchirurg eine Reihe von unterschiedlich schweren und umfangreichen Maßnahmen gleichzeitig erledigen, die sonst während vieler einzelner Termine nacheinander durchgeführt werden müssten. Oft reicht eine einzige Sitzung aus. Somit bietet sich die Behandlung unter Vollnarkose auch für Menschen an, die zeitlich sehr eingeschränkt sind. Für umfangreiche Sanierungen im Zahn- und Wurzelbereich, für die operative Entfernung der Weisheitszähne, für größere Implantationen und für Knochenaufbau gehört die Behandlung unter Vollnarkose zu den anerkannten Behandlungsmethoden.

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3. Behandlung in Dämmerschlaf (Analgosedierung)

Eine Behandlung in Analgosedierung können wir durchführen, wenn nicht so umfangreiche Eingriffe bei den Betroffenen angezeigt sind. Der Name dieser Behandlungsmethode setzt sich aus den dabei verwendeten Mitteln zusammen: Es werden Analgetika als Schmerzmittel und Sedativa als Beruhigungsmittel verabreicht. Durch einen unserer erfahrenen Narkoseärzte werden Sie in einen Zustand versetzt, der einem Dämmerschlaf gleicht, in dem Sie weder Schmerz noch Angst verspüren. Das Herz-Kreislauf-System des Patienten wird dabei nur sehr wenig belastet. Die Mittel für die sog. Analgosedierung lassen sich zudem außerordentlich gut dosieren und der Schlaf damit so steuern, dass der Patient nur eine kurze Erholungsphase braucht, bis er wieder regeneriert ist. Ein weiterer enormer Vorteil ist, dass man keinerlei Erinnerung im Nachhinein an die Behandlung hat.
Eine Behandlung in Dämmerschlaf findet u.a. bei Entfernen von Karies, bei Wurzelbehandlungen oder bei kleinen oralchirurgischen Maßnahmen Anwendung.

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4. Einsetzen Ihrer neuen Zähne

Falls Sie einen Zahnersatz brauchen, ist noch ein 3. Termin nötig und wir wollen Ihnen an diesem Termin Ihr strahlendes Lächeln zurück schenken. Ihre „Wunschzähne“ werden in unserem hauseigenen Dentallabor (Unterhuber Dental) angefertigt und individuell für Sie ausgearbeitet.

Bei etwa 70% der Patienten hat sich zu diesem Zeitpunkt das Angstniveau erheblich reduziert, etwa 20% haben die Zahnarztangst sogar gänzlich überwunden.
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Behandlung für Geschäftsleute

Für Unternehmer und andere Geschäftsleute, die sehr wenig Zeit haben, aber trotzdem eine besonders hochwertige Versorgung wünschen, bieten wir eine Komplettsanierung an zwei aufeinander folgenden Tagen.

Kosten für eine Zahnarzt-Vollnarkose – Erstattung durch die Krankenkasse?

Wenn Sie sich für einen Vollnarkose-Zahnarzt entscheiden, brauchen Sie eine mangelnde Kostenübernahme Ihrer Krankenkasse nicht zu befürchten. Denn die Notwendigkeit einer Vollnarkose beim Zahnarzt wird bei folgendem Personenkreis in der Regel anerkannt:

  • Patienten, welche eine schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktion zeigen und sich deshalb nicht unter einer örtlichen Betäubung behandeln lassen.
  • Personen, denen ein großer chirurgischer Eingriff bevorsteht, welcher sich unter örtlicher Betäubung nicht durchführen lässt.
  • Menschen, bei denen örtliche Betäubungsmittel oder etwaige Beruhigungsmittel aufgrund einer Allergie oder organischen Erkrankung nicht zum Einsatz kommen dürfen.
  • Patienten, welche aufgrund fehlender Kooperation bei schweren Bewegungsstörungen oder bei geistiger Behinderung eine Vollnarkose benötigen.
  • Kinder unter 12 Jahren, die nicht mit dem Zahnarzt zusammenarbeiten und sich aus diesem Grund nicht unter örtlicher Betäubung behandeln lassen.

Ihre Vorteile einer Vollnarkose beim Zahnarzt!

  • Da sich der Patient während der Behandlung unter Vollnarkose in einem schützenden Schlafzustand befindet, bekommt er vom Behandlungsbedarf und den Schmerzen nichts mit.
  • Eine Behandlungsdauer von bis zu sieben Stunden ist in Narkose problemlos möglich. In dieser Zeit lassen sich auch individuelle Behandlungswünsche mit umfassendem Behandlungsbedarf abdecken.
  • Die Vollnarkose beim Zahnarzt geht in der Regel postoperativ mit einem geringen Schmerz- und Schwellungsrisiko einher. Demnach besteht nach der Operation oft kein Bedarf an Schmerztabletten.
  • Da die Narkose vom Anästhesisten vorgenommen wird, kann sich der Zahnarzt voll und ganz um den Zahnstatus kümmern. Derweil überwacht der Narkosearzt die Vitalfunktionen des Patienten.
  • Heutzutage ist das Risiko einer Zahnbehandlung unter Vollnarkose beim Zahnarzt bei gesunden Patienten kaum höher als das mit einer örtlichen Betäubung verbundene Risiko. Dies liegt an der Weiterentwicklung neuer Narkosemittel, den geringeren Nebenwirkungen, den hohen medizinischen Sicherheitsstandards, der schnelleren Ausscheidung aus dem Organismus sowie einer besseren Verträglichkeit für den Patienten. Selbst früher geläufige Nebenwirkungen wie Schwindel und Übelkeit treten nach einer Behandlung (Zahnarzt mit Vollnarkose) mittlerweile nur sehr selten auf.
  • Sie ist bei umfangreichen Gebisssanierungen und lang andauernden zahnärztlichen Behandlungen im Vergleich zur Analgosedierung die bessere Wahl. Hierbei handelt es sich um eine medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung. Im Unterschied zur zahnärztlichen Vollnarkose atmet der Patient selbständig und reagiert auf äußere Reize. Bei der Analgosedierung ist die Gefahr, Teile zu verschlucken, angesichts der reduzierten Schluckreflexe erhöht.
  • Da Patienten von der Zahnbehandlung unter Vollnarkose nichts mitbekommen, im Nachhinein keine Schmerzen haben und mit einem positiven Erlebnis aufwachen (neue schöne Zähne) verlieren viele Betroffene die Angst vor der Zahnbehandlung.