Funktionsdiagnostik (Craniomandibuläre Dysfunktion) 2017-11-06T13:01:16+00:00

Project Description

Funktionsdiagnostik (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Viele Menschen leiden unter Rücken-, Schulter-, Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrgeräusche und oftmals kann der Mediziner diese Beschwerden keiner Ursache zuordnen. Meist erscheinen diese Patienten erst beim Zahnarzt, nachdem sie bereits viele andere Arztpraxen aufgesucht haben, nämlich dann, wenn die Schmerzen bereits das Kiefergelenk und Gesicht betreffen. Hier kann die Funktionsdiagnostik Abhilfe schaffen. Dieses Spezialgebiet befasst sich damit, wie die Kiefergelenke zum Unterkiefer liegen und welche Auswirkungen Fehlstellungen auf den Körper haben. Die Erkrankung, die dadurch verursacht wird, heißt Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD).

Ursache und Symptome einer Kieferfehlstellung

Eine Fehlstellung der Kiefergelenke (Craniomandibuläre Dysfunktion) führt zu einer Vielzahl an Symptomen, welche die Diagnose oftmals schwierig machen. Bei vielen Betroffenen schmerzen die Muskulatur oder die Gelenke des Kiefers beim Kauen. Dies äußert sich dadurch, dass der Kiefer eingeschränkt geöffnet werden kann und die Gelenke beim Öffnen oder Schließen knacken oder reiben. Häufig strahlen die Schmerzen in dCraniomandibuläre Dysfunktionie Zähne, den Mund, Kopf, das Gesicht, den Nacken, die Schulter oder den Rücken aus. Daraus resultieren Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, Kopf- und Ohrenschmerzen sowie eine eingeschränkte Drehung des Kopfes. Auch die Zähne passen in vielen Fällen nicht mehr aufeinander. Zu den möglichen Folgen gehören sogar Sehstörungen und Tinnitus. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf den Körper sind weit reichend. Die Lebensqualität ist oft stark eingeschränkt, wobei auch Kinder und Jugendliche davon betroffen sein können. Die Therapie der Erkrankung erfolgt oftmals nicht nur durch den Zahnarzt, sondern je nach Fortschritt der Craniomandibulären Dysfunktion häufig in einem abgestimmten Konzept mit Medizinern aus anderen Fachrichtungen, Physiotherapeuten und Bewegungsanalytikern.

Craniomandibuläre Dysfunktion mit der Funktionsdiagnostik ermitteln und behandeln

Zu den Ursachen der CMD gehören ungünstige genetische Voraussetzungen, ein schlecht sitzender Zahnersatz, unerwünschte Folgen von Zahnextraktionen etc. Die Zähne, Kieferngelenke, das Zahnfleisch und die Kaumuskulatur nehmen Schaden, woraus die Beschwerden resultieren. Mithilfe einer Funktionsdiagnostik können die Fehlbelastungen im Kiefer festgestellt und die ideale Position des Kiefers ermittelt werden. Dies sollte möglichst früh erfolgen, damit eine beginnende Erkrankung erkannt und gestoppt wird. Vor allem im Anfangsstadium ist sie vollständig behandelbar. Nachdem das Vorliegen und Ausmaß der Craniomandibulären Dysfunktion erfasst wurde, kann anhand der erzielten Messwerte eine speziell angepasste Aufbissschiene angefertigt werden, um funktionelle Störungen des Kauapparates zu korrigieren und Folgeschäden zu verhindern. Diese Schiene wird so häufig wie möglich getragen. Bei chronischen Erkrankungsformen muss das Fortschreiten verhindert und der Schmerz minimiert werden. In manchen Fällen kann sogar eine Beschwerdefreiheit erzielt werden. Das Spezialgebiet der Funktionsdiagnostik stellt daher einen sehr wichtigen Teil der Zahnmedizin dar.

Sanfte Behandlungsmethoden bei Sensitive Dentists

Etwa ein Zehntel der Bevölkerung in Deutschland hat Angst davor, zum Zahnarzt zu gehen. Aus diesem Grund hat sich Sensitive Dentists auf eine Behandlungsmethode spezialisiert, mit denen Angstpatienten stressfrei behandelt werden können. Die Therapie ist sowohl einfühlsam, wie schmerzarm und bietet eine Behandlung in nur wenigen Sitzungen.

In einem ersten unverbindlichen Telefongespräch haben Betroffene bereits die Möglichkeit mit Dr. E. Unterhuber ausführlich über deren Geschichte zu sprechen. Sei es über die Ursachen der Zahnarztangst, die Bedenken bei einer möglichen Zahnbehandlung und der aktuelle Behandlungsbedarf, Dr. Unterhuber nimmt sich für Sie Zeit und lässt Sie von Ihrer Geschichte berichten. In diesem Gespräch können Sie bereits Informationen zum Ablauf einer möglichen Behandlung erhalten.

1. Persönliches Erstgespräch

An diesem Termin kommen wir gerne zu Ihnen an einen unserer angebotenen Standorte vor Ort. Wir möchten Sie kennenlernen und näheres über Ihre Angst und Ihre Zähne erfahren. Ganz wichtig: an diesem Termin findet keine Behandlung statt! Wir möchten uns mit Ihnen unterhalten und Ihre Zahnbehandlungsangst gemeinsam ergründen. Sofern Sie Vertrauen gefunden haben und einverstanden sind, werden wir uns zur weiteren Planung mit einem kleinen Spiegel Ihre Zähne ansehen.

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2. Behandlung

Nach einer individuell für Sie erstellten Planung können Sie sich für eine Behandlungsmöglichkeit entscheiden es kann bereits an einem 2. Termin die Behandlung durchgeführt werden.
Für Angstpatienten oder allgemein bei einem großen Behandlungsbedarf, gibt es eine Reihe an Behandlungsmethoden, die den Zahnarztbesuch angenehmer gestalten. Eine davon ist die Behandlung in einer sanften Vollnarkose. Diese Form der Anästhesie sorgt für eine angst- und stressfreie Behandlung, bei der die Betroffenen nicht mitbekommen. Dank schonender Narkoseverfahren bleiben den Patienten unangenehme Nebenwirkungen und vor allem Schmerzen erspart. In der Narkose kann der Zahnarzt bzw. Oralchirurg eine Reihe von unterschiedlich schweren und umfangreichen Maßnahmen gleichzeitig erledigen, die sonst während vieler einzelner Termine nacheinander durchgeführt werden müssten. Oft reicht eine einzige Sitzung aus. Somit bietet sich die Behandlung unter Vollnarkose auch für Menschen an, die zeitlich sehr eingeschränkt sind. Für umfangreiche Sanierungen im Zahn- und Wurzelbereich, für die operative Entfernung der Weisheitszähne, für größere Implantationen und für Knochenaufbau gehört die Behandlung unter Vollnarkose zu den anerkannten Behandlungsmethoden.

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3. Behandlung in Dämmerschlaf (Analgosedierung)

Eine Behandlung in Analgosedierung können wir durchführen, wenn nicht so umfangreiche Eingriffe bei den Betroffenen angezeigt sind. Der Name dieser Behandlungsmethode setzt sich aus den dabei verwendeten Mitteln zusammen: Es werden Analgetika als Schmerzmittel und Sedativa als Beruhigungsmittel verabreicht. Durch einen unserer erfahrenen Narkoseärzte werden Sie in einen Zustand versetzt, der einem Dämmerschlaf gleicht, in dem Sie weder Schmerz noch Angst verspüren. Das Herz-Kreislauf-System des Patienten wird dabei nur sehr wenig belastet. Die Mittel für die sog. Analgosedierung lassen sich zudem außerordentlich gut dosieren und der Schlaf damit so steuern, dass der Patient nur eine kurze Erholungsphase braucht, bis er wieder regeneriert ist. Ein weiterer enormer Vorteil ist, dass man keinerlei Erinnerung im Nachhinein an die Behandlung hat.
Eine Behandlung in Dämmerschlaf findet u.a. bei Entfernen von Karies, bei Wurzelbehandlungen oder bei kleinen oralchirurgischen Maßnahmen Anwendung.

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4. Einsetzen Ihrer neuen Zähne

Falls Sie einen Zahnersatz brauchen, ist noch ein 3. Termin nötig und wir wollen Ihnen an diesem Termin Ihr strahlendes Lächeln zurück schenken. Ihre „Wunschzähne“ werden in unserem hauseigenen Dentallabor (Unterhuber Dental) angefertigt und individuell für Sie ausgearbeitet.

Bei etwa 70% der Patienten hat sich zu diesem Zeitpunkt das Angstniveau erheblich reduziert, etwa 20% haben die Zahnarztangst sogar gänzlich überwunden.
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Behandlung für Geschäftsleute

Für Unternehmer und andere Geschäftsleute, die sehr wenig Zeit haben, aber trotzdem eine besonders hochwertige Versorgung wünschen, bieten wir eine Komplettsanierung an zwei aufeinander folgenden Tagen.

Kosten für eine Zahnarzt-Vollnarkose – Erstattung durch die Krankenkasse?

Wenn Sie sich für einen Vollnarkose-Zahnarzt entscheiden, brauchen Sie eine mangelnde Kostenübernahme Ihrer Krankenkasse nicht zu befürchten. Denn die Notwendigkeit einer Vollnarkose beim Zahnarzt wird bei folgendem Personenkreis in der Regel anerkannt:

  • Patienten, welche eine schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktion zeigen und sich deshalb nicht unter einer örtlichen Betäubung behandeln lassen.
  • Personen, denen ein großer chirurgischer Eingriff bevorsteht, welcher sich unter örtlicher Betäubung nicht durchführen lässt.
  • Menschen, bei denen örtliche Betäubungsmittel oder etwaige Beruhigungsmittel aufgrund einer Allergie oder organischen Erkrankung nicht zum Einsatz kommen dürfen.
  • Patienten, welche aufgrund fehlender Kooperation bei schweren Bewegungsstörungen oder bei geistiger Behinderung eine Vollnarkose benötigen.
  • Kinder unter 12 Jahren, die nicht mit dem Zahnarzt zusammenarbeiten und sich aus diesem Grund nicht unter örtlicher Betäubung behandeln lassen.

Ihre Vorteile einer Vollnarkose beim Zahnarzt!

  • Da sich der Patient während der Behandlung unter Vollnarkose in einem schützenden Schlafzustand befindet, bekommt er vom Behandlungsbedarf und den Schmerzen nichts mit.
  • Eine Behandlungsdauer von bis zu sieben Stunden ist in Narkose problemlos möglich. In dieser Zeit lassen sich auch individuelle Behandlungswünsche mit umfassendem Behandlungsbedarf abdecken.
  • Die Vollnarkose beim Zahnarzt geht in der Regel postoperativ mit einem geringen Schmerz- und Schwellungsrisiko einher. Demnach besteht nach der Operation oft kein Bedarf an Schmerztabletten.
  • Da die Narkose vom Anästhesisten vorgenommen wird, kann sich der Zahnarzt voll und ganz um den Zahnstatus kümmern. Derweil überwacht der Narkosearzt die Vitalfunktionen des Patienten.
  • Heutzutage ist das Risiko einer Zahnbehandlung unter Vollnarkose beim Zahnarzt bei gesunden Patienten kaum höher als das mit einer örtlichen Betäubung verbundene Risiko. Dies liegt an der Weiterentwicklung neuer Narkosemittel, den geringeren Nebenwirkungen, den hohen medizinischen Sicherheitsstandards, der schnelleren Ausscheidung aus dem Organismus sowie einer besseren Verträglichkeit für den Patienten. Selbst früher geläufige Nebenwirkungen wie Schwindel und Übelkeit treten nach einer Behandlung (Zahnarzt mit Vollnarkose) mittlerweile nur sehr selten auf.
  • Sie ist bei umfangreichen Gebisssanierungen und lang andauernden zahnärztlichen Behandlungen im Vergleich zur Analgosedierung die bessere Wahl. Hierbei handelt es sich um eine medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung. Im Unterschied zur zahnärztlichen Vollnarkose atmet der Patient selbständig und reagiert auf äußere Reize. Bei der Analgosedierung ist die Gefahr, Teile zu verschlucken, angesichts der reduzierten Schluckreflexe erhöht.
  • Da Patienten von der Zahnbehandlung unter Vollnarkose nichts mitbekommen, im Nachhinein keine Schmerzen haben und mit einem positiven Erlebnis aufwachen (neue schöne Zähne) verlieren viele Betroffene die Angst vor der Zahnbehandlung.