Prothetik (Zahnersatz)

ZahnprothetikJedem Erwachsenen zwischen 35 und 50 Jahren fehlen laut Studien heutzutage durchschnittlich 3 Zähne. Hier greift der Bereich der Zahnprothetik, der dafür sorgt, dass Zähne, die beispielsweise beschädigt oder verloren gegangen sind, durch Kronen, Prothese oder Brücken ersetzt werden. Für nahezu jeden Befund stehen unterschiedliche Versorgungsmöglichkeiten (3 Termine Methode) zur Verfügung.

Warum die Zahnprothetik so wichtig ist

Kronen, Brücken oder Prothesen sollen nicht nur die Gesichtsästhetik verbessern, sondern auch verhindern, dass die Kiefer-Funktionen beeinträchtigt werden. Dies ist möglich, wenn beispielsweise der Nachbarzahn fehlt, wodurch die anderen Zähne wackeln, kippen oder sogar wandern können. Auch durch Zahnkaries oder Parodontitis verursachte Schäden können auf diese Weise behoben werden. Zudem kommt es zu einer Verbesserung oder Wiederherstellung der Kau- und Sprechfunktion. Die Möglichkeiten, die Lücken im Mund zu schließen, sind sehr vielfältig und werden individuell nach Patient entschieden und umgesetzt. Dies stellen wir für jeden Patienten im Heil-und-Kostenplan zusammen. Dabei unterscheiden sich die Möglichkeiten in der Verankerung, Ästhetik sowie dem Komfort.

Kronen, Prothesen oder Brücken?

Für die Zahnprothetik stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Zahnersatz (Krone), Prothesen, Brücken und ein kombinierter implantatgestützter Zahnersatz. Zahnlücken können mit Brücken oder Implantaten und Freiendlücken oder zahnlose Kiefer mit Teil- und Vollprothesen oder festen Implantatbrücken versorgt werden. Eine Brücke, die aus den Ankerkronen und dem Brückenkörper besteht, lässt sich im Vergleich zur Prothese nicht Zahnprothetikherausnehmen. Dies ist für viele Patienten ein großer Vorteil. Brücken sind meist für Spannen von bis zu drei fehlenden Zähnen geeignet. Als Zahnersatz (Krone) kann bei einem einzelnen fehlenden Zahn ein Zahnimplantat eingesetzt werden. Je nach Lage, Funktionalität und Wunsch kann hier zwischen verschiedenen Materialien gewählt werden.

Bei mehreren Zähnen kommt eine Zahnprothese infrage. Hierfür stehen Teil- und Totalprothesen zur Verfügung. Die Voraussetzung für alle Varianten ist allerdings grundsätzlich, dass das Knochen- und Weichgewebe im entsprechenden Gebiet nicht entzündet ist. Leidet der Patient beispielsweise unter einer Parodontitis, ist es unumgänglich, dass diese zunächst behandelt wird.

Die Vorteile der Zahnprothetik

Praktisch jeder fehlende Zahn kann ersetzt werden. Selbst für große Lücken oder komplett zahnlose Kiefer stehen passende Lösungen zur Verfügung. Dem Patienten wird dadurch das authentische Gefühl der eigenen Zähne zurückgegeben. Insbesondere im Bereich der Frontzähne wird nicht nur auf die Zahnkrone Funktionalität, sondern auch auf eine individuell optimale Ästhetik großen Wert gelegt. Entscheidend für den Therapieerfolg und die Haltbarkeit ist dabei, hochwertigste Materialien zu verwenden.

Die meisten Betroffenen erlangen durch die Zahnprothetik und deren Möglichkeiten, die geboten werden, wieder zu einem stärkeren Selbstbewusstsein. Eine oder sogar mehrere Zahnlücken sehen unästhetisch aus. Gesprochen wird häufig nur noch mit vorgehaltener Hand und ein Lachen wird oftmals gänzlich vermieden. Mittels einfacher zahnmedizinischer und prothetischer Maßnahmen können oftmals verblüffende Erfolge erzielt werden. Wer aufgrund einer Angst vor dem Zahnarzt eine längst überfällige Behandlung aufgeschoben hat, sollte eine Behandlung in Narkose nutzen, um auf diese Weise völlig stressfrei sein strahlendes Lächeln zurück zu gewinnen.