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U. Steinle

„Die Misere begann bei einem miserablen Zahnarzt in meiner Kindheit. Hinzu kam, dass meine Eltern sehr ängstlich waren, wenn es um mich ging – und diese Ängstlichkeit hat sich auf mich, denke ich, übertragen. Zum Zahnarzt ging ich nur, wenn es vor Schmerzen nicht mehr anders ging. Und das auch nur, wenn ich vorher Valium geschluckt habe. Dennoch – meine Hände waren nass vor Angstschweiß. Einfach furchtbar. Glück hatte ich nur, dass die Lücken, die sich langsam in meinem Mund auftaten, nicht direkt zu sehen waren. Die Frontzähne waren, da hatte ich noch Glück, nicht betroffen. Aber weiter hinten sah es dann nicht so gut aus.

Wir haben auch in der Familie über mein Angstproblem gesprochen – und so hat sich mein erwachsener Sohn im Internet auf die Suche gemacht und dort Dr. Unterhuber und seine Praxis in Traunstein gefunden. Ich wollte da erst gar nicht hin – der Weg schien mir hier von Ludwigsburg aus zu weit. Bin dann zu einem Zahnarzt hier in der Nähe gegangen, der behauptete, ebenfalls Angstpatienten zu behandeln. Mein Termin dort sah dann so aus: Ich wurde direkt in den Behandlungsraum geführt und auf den Stuhl gesetzt. Ohne ein Wort zu sagen, wurde an meinen Zähnen direkt ein Vitalitätstest mit Kältespray durchgeführt. Ich hatte natürlich sofort wahnsinnige Zahnschmerzen, bin aufgestanden und gegangen. Und so was nannte sich Spezialpraxis für Zahnarzt-Angstpatieten….

Ich bin dann doch nach Traunstein zu Dr. Unterhuber gefahren. Die Menschen dort waren nett, ja, man kann sagen, liebenswert zu mir und von Behandlung war überhaupt keine Rede. Ich kam da auch nicht in ein Behandlungszimmer, sondern in einen völlig neutralen Raum, wo ich ein Gespräch mit Dr. Unterhuber hatte. So konnte ich ihn erst einmal kennen lernen und überlegen, ob ich den Schritt, mich behandeln zu lassen, überhaupt wagen wollte.

Erst vier Wochen später, ich hatte mir in der Zwischenzeit alles in Ruhe überlegt, war ich wieder in Traunstein. Bin am Vorabend dort in ein Hotel gegangen und am nächsten Morgen gab es noch einmal ein ausführliches Gespräch mit Dr. Unterhuber und seinem Anästhesisten, also dem Narkosearzt. Der war auch sehr nett zu mir und hat mir die Narkose, die mir sehr wichtig war, erklärt. Tja – und dann bin ich selig eingeschlafen…

Und als ich wieder aufwachte, habe ich den Anästhesisten gebeten (ich bin als Krankenschwester schließlich ein bisschen vom Fach) mir noch etwas Betäubungsmittel nachzuspritzen. Und hatte so auch nach dem Eingriff überhaupt keine Schmerzen.

Der Unterhuber, der bei mir einiges zu tun hatte, sagte mir nach der Behandlung, dass ich jetzt – mit den Zähnen, die er behandelt hatte, mindestens zehn Jahre Ruhe hätte. Aber wenn bei mir mal was sein sollte, dann weiß ich, dass ich wieder nach Traunstein fahren werde. Ich bin mit der Behandlung absolut zufrieden und kann sie für Angstpatienten nur empfehlen.“